
19. November 2025 | Franz-Horr-Stadion
Ein Abend, wie er europäischer kaum sein könnte: Austria Wien besiegt RSC Anderlecht im Rückspiel des UEFA Women’s Europa Cups mit 2:1 und macht mit einem Gesamtscore von 3:1 den verdienten Schritt ins Viertelfinale.
Vor heimischem Publikum zeigte die Austria eine konzentrierte, mutige und spielerisch reife Leistung – getragen von defensiver Stabilität, klarem Spielaufbau und zwei Toren, die sinnbildlich für diesen Abend standen.
Frühe Kontrolle und der erste Schlag
Mit dem 1:0-Erfolg aus dem Hinspiel im Rücken starteten die Veilchen wach und selbstbewusst. Trotz belgischem Druck blieb die Defensive ruhig, kompromisslos und gut organisiert. Immer wieder waren es Katharina Schiechtl und Torfrau Jasmin Pal, die in entscheidenden Momenten Sicherheit ausstrahlten.
Der Lohn folgte früh: Nach einem starken Solo von Modesta Uka vollendete Schiechtl aus kurzer Distanz zum 1:0 – und stellte damit bereits früh auf 2:0 im Gesamtscore. Ein Treffer, der Ruhe brachte und dem Spiel die violette Richtung gab.
Strode setzt das Ausrufezeichen
Auch nach der Pause blieb Austria Wien die bestimmende Mannschaft. Anderlecht erhöhte den Druck, doch die Defensive hielt – und vorne folgte der nächste Glanzmoment: Courtney Strode zog aus der Distanz ab und traf sehenswert zum 2:0 ins Kreuzeck. Ein Tor, das sinnbildlich für die Entschlossenheit und Qualität dieses Auftritts stand.
Der Anschlusstreffer der Gäste änderte nichts mehr am Gesamtbild. Austria Wien blieb stabil, verteidigte konzentriert und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.
Ein europäischer Abend mit Perspektive
Mit diesem Sieg zieht Austria Wien hochverdient ins Viertelfinale des UEFA Women’s Europa Cups ein. Die Mischung aus Erfahrung, taktischer Disziplin und individueller Qualität machte den Unterschied – und lässt optimistisch nach vorne blicken.
Im Februar 2026 wartet mit Sparta Prag die nächste große Herausforderung. Ein Gegner mit internationalem Renommee – und ein weiterer Schritt auf der europäischen Bühne.
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