
21.09.2025 – Melk, Niederösterreich | Wachauring ÖAMTC
Das große Finale der Supermoto-Staatsmeisterschaft 2025 wurde am Wachauring in Melk ausgetragen – mit Blick auf das Stift Melk und unter Bedingungen, die sinnbildlich für eine ganze Saison standen: wechselhaft, anspruchsvoll und bis zum Schluss offen.
Nach intensiven Vorbereitungen, adaptiertem Offroad-Bereich und zusätzlichem Freitagstraining nutzten viele Fahrer jede verfügbare Minute, um sich optimal auf das entscheidende Wochenende einzustellen. Am Sonntagmorgen sorgte dichter Nebel zunächst für Verzögerungen, doch mit jedem Grad Temperaturanstieg stieg auch die Spannung rund um die Titelentscheidungen.
S1 Prestige: Drama, Stürze und ein verdienter Titel
In der Königsklasse S1 Prestige zeigte sich Supermoto von seiner spektakulärsten Seite. Das österreichische Team der Supermoto of Nations dominierte zunächst die Startreihen, ehe das erste Rennen zu einem echten Thriller wurde.
Ein Sturz von Titelanwärter Rene Bauer veränderte die Ausgangslage schlagartig. Währenddessen entwickelte sich an der Spitze ein intensiver Dreikampf, geprägt von Überholmanövern, Ausrutschern und Positionswechseln zwischen Asphalt und Offroad. Lukas Höllbacher setzte sich letztlich durch, doch die Entscheidung um den Staatsmeistertitel fiel erst im zweiten Lauf.
Dort ließ Andreas Buschberger nichts mehr anbrennen. Mit kontrollierter Pace, Präzision und Konstanz sicherte er sich erneut den Staatsmeistertitel 2025 – vor Lukas Höllbacher und Thomas Hiebl.
Junioren & Nachwuchs: Talent auf höchstem Niveau
Auch in den Nachwuchsklassen wurde Motorsport auf hohem Niveau geboten. In der S3-Juniorenklasse dominierte Christian Steiner das Wochenende und krönte sich nach zwei starken Rennen zum Junioren-Staatsmeister 2025. Dahinter entwickelte sich ein enges Kräftemessen um die verbleibenden Podestplätze, das bis zur Zielflagge offen blieb.
In der 85ccm-Klasse zeigte David Bereczki eine makellose Leistung. Zwei Laufsiege bedeuteten nicht nur den Tagessieg, sondern auch den Jugend-Staatsmeistertitel 2025 mit maximaler Punkteausbeute – ein starkes Zeichen für die nächste Generation im österreichischen Supermoto.
Ein würdiger Saisonabschluss
Das Finale am Wachauring Melk bestätigte einmal mehr, warum Supermoto zu den intensivsten Motorrad-Disziplinen zählt: Nähe zum Geschehen, ständige Positionswechsel und Entscheidungen, die oft nur Sekundenbruchteile trennen.
Ein Wochenende, das Fahrern, Teams und Fans noch lange in Erinnerung bleiben wird – als würdiger Abschluss einer hochklassigen Saison 2025.
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