Vienna Capitals vs. HCB Südtirol Alperia – 3:0


Die Vienna Capitals setzten ihre starke Phase fort und feierten am Sonntagabend einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen den HCB Südtirol Alperia. Es war bereits der dritte Erfolg in Serie für das Team von Head Coach Kevin Constantine – und zugleich das erste Shutout der laufenden Saison. Großen Anteil daran hatte Goalie Sebastian Wraneschitz, der alle 27 Schüsse der Gäste parierte und zum entscheidenden Rückhalt der Wiener avancierte.

Die Partie begann mit hohem Tempo und frühen Abschlüssen auf beiden Seiten. Während Bozen in den Anfangsminuten durch Pollock und Seed erste Akzente setzte, meldeten sich auch die Capitals rasch in der Offensive an. Die Gäste kamen in Überzahl erstmals gefährlich vor das Tor, doch Wraneschitz blieb aufmerksam und entschärfte mehrere Situationen in kurzer Folge.
In der 13. Minute nutzten die Capitals einen Fehler im Spielaufbau der Südtiroler eiskalt aus. Geburtstagskind Benjamin Lanzinger eroberte die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor und überlistete HCB-Goalie Sam Harvey mit einer Rückhandaktion zur 1:0-Führung. Es war der Lohn für einen konzentrierten Start der Wiener, die defensiv stabil standen und offensiv immer wieder Nadelstiche setzten.

Penalty Killing als Schlüsselphase
Im weiteren Verlauf des ersten Drittels überstanden die Capitals mehrere Unterzahlsituationen schadlos. Besonders eine längere Sequenz mit nur drei Feldspielern erwies sich als richtungsweisend. Mit diszipliniertem Stellungsspiel, konsequentem Blocken und einem erneut stark reagierenden Wraneschitz hielten die Wiener ihren Kasten sauber. Das Publikum honorierte diese Phase mit lautstarkem Applaus.

Hults erhöht nach starker Defensivarbeit
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel intensiv, wenngleich ausgeglichener. Bozen versuchte, mehr Druck aufzubauen, scheiterte jedoch wiederholt am gut organisierten Defensivverbund der Capitals. In einer Phase, in der die Gäste zunehmend offensiver agierten, schlugen die Wiener erneut zu.
In der 36. Minute sorgte Mitch Hults für das 2:0. Der ehemalige Bozen-Spieler setzte sich im Abschluss durch, traf zunächst die Latte – von dort sprang der Puck unglücklich über den Rücken des Goalies ins Tor. Die Capitals nutzten damit erneut einen entscheidenden Moment und bauten ihre Führung weiter aus.

Überzahl sorgt für die Entscheidung
Zu Beginn des Schlussdrittels blieben die Capitals fokussiert und ließen kaum Chancen zu. Als Bozen erneut eine Strafe kassierte, machte Wien schließlich alles klar. Carter Souch wurde in Überzahl an der zweiten Stange völlig freigelassen und verwertete einen Querpass von Zane Franklin zum 3:0 (45./PP1).
Damit war die Vorentscheidung gefallen. Die Gäste versuchten zwar nochmals zu reagieren, doch die Capitals verteidigten kompakt, hielten die Schusswege eng und ließen nur noch vereinzelte Abschlüsse zu. Wraneschitz blieb auch in der Schlussphase souverän und brachte den Shutout sicher über die Zeit.

Serie ausgebaut, Blick nach vorne
Mit dem klaren Heimsieg entschieden die Capitals auch die Season Series gegen Bozen für sich und verbesserten sich in der Tabelle auf Rang sieben. Nach einer Phase mit Höhen und Tiefen präsentierte sich das Team zuletzt stabil, strukturiert und selbstbewusst.

Ein Abend, der weniger durch spektakuläre Einzelaktionen als durch Disziplin, Effizienz und defensive Konsequenz geprägt war – und ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze.
Endstand: Vienna Capitals – HCB Südtirol Alperia 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Tore: Lanzinger (13.), Hults (36.), Souch (45./PP1)
Zuschauer: 4.840
Aufgenommen im Rahmen redaktioneller und künstlerischer Arbeit.
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© GRIPcapture – The Art of Racing Captured.
Andrea Kurz

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